WEIL ICH ES KANN, Foto: Klaus Gigga

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22. Juli 2021 / 19:00
Rampenlichter: Festivalfinale
WEIL ICH ES KANN +
NULLACHTSIEBZEHN

schwere reiter theater

WEIL ICH ES KANN

Wir wollen uns verwirklichen, im Moment leben, wir selbst sein. Fehler machen, um aus ihnen lernen zu können. Selbstbestimmt und frei sein, aber auch solidarisch. Wie kann das zusammen funktionieren?
Unsere Pläne unterscheiden sich von den Vorstellungen anderer, auch davon, was auf der Bühne passiert. Woher kommt das Licht am Ende des Tunnels? Genießen wir nicht die Macht, die eigene Freiheit über das Wohlbefinden anderer zu stellen? Wie fühlt sich Freiheit an? Und wo bleiben wir selbst dabei?
Ein Ruf gegen unaushaltbares Zerdenken. In Zeiten des zunehmenden Nichts: Loslassen oder festhalten …
Oder beides gleichzeitig.


Über einen Zeitraum von 4 Monaten haben die 3 Performer_innen in wöchentlichen Proben eine 15-minütige Performance erarbeitet. Unterstützt in der Entwicklung ihrer Idee wurden sie dabei von David Campesino (Video- und Bildender Künstler). Nach erfolgreicher Aufführung der Performance im März 2020 in Dresden hat sich die Gruppe außerdem für das Best-Of-UNART und das YOU PERFORM-Festival in Hamburg qualifiziert.
"Das Thema unserer Performance ist Loslassen und Festhalten im weitesten Sinne. Es geht uns alle etwas an, obwohl uns das meistens kaum bewusst ist."


Auftretende Künstler_innen, Idee/Konzept: Manuel Kinsky, Meirav Bock, Hannah Harazim
Coaching: David Campesino / Koordinatorin des Projekts „UNART“ am Staatsschauspiel Dresden: Christiane Lehmann


WEIL ICH ES KANN ist im Rahmen des Jugendperformance-Wettbewerbs "UNART" am Staatsschauspiel Dresden entstanden.
Dauer: 18 Minuten


NULLACHTSIEBZEHN

"nullachtsiebzehn" behandelt die Phase eines jeden Menschen während des Erwachsen Werdens. Die Leichtigkeit und der Schutz während der Kindheit wechseln zu einem aufreibenden und mechanischen Wachstum des Körpers. Veränderungen im Körper und im Umgang mit den Mitmenschen treten ein. Stärken und Schwächen werden immer deutlicher. Der Druck und die Leistungserwartungen steigen stetig an. Man zieht mit oder bleibt gefühlt zurück; Überforderungen und Erschöpfung. Konflikte innerhalb der eigenen Identitäten kommen auf. Übernehme ich die Meinung Anderer oder bilde ich mir einen eigenen Standpunkt. In der Zeit von Selbstzweifel und Unsicherheit geht es um die Kunst, in all dem Chaos eine eigene Balance zu finden.


Wir arbeiten mit der Gruppe seit sieben Jahren zusammen und trainieren zweimal pro Woche im normalen Betrieb. Für das Stück konnten wir uns nicht wie gewohnt treffen und mit den Proben anfangen, da die Zeit in den Lockdown fiel. Wir hatten sechs Intensivproben für die Fertigstellung der Choreografie. Die Ideen und Konzepte haben wir in Onlinemeetings gesammelt und ausgetauscht, sodass wir schnell und konzentriert arbeiten konnten, sobald dies erlaubt war.
Durch Aufgaben haben die Tänzer_innen erste kleine Sequenzen erstellt, die wir bei weiterer Arbeit im Studio dann zusammengesetzt und entwickelt haben. Improvisatorisch haben wir Szenen und Ideen ausprobiert und anschließend nach und nach festgesetzt.


Projektleitung + Choreografie: Alexander Varekhine
Auftretende Künstler_innen: Alina Vichnevski, Angelina Schwarz, Daniel Ahmetzanov, Elisabeth Faber, Emilia Czajkowski, Laura Kisselmann, Lydia Koch, Marcel Mamedov


Als Tanzstück auch für hörbeeinträchtigte und gehörlose Menschen geeignet.
Dauer: 20 Minuten


Mehr von RAMPENLICHTER gibt es auch [ DIGITAL ] sowie [ für Schüler_innen ] und außerdem die [ Sun Days – das Programm für Jugendliche ] ...


Bitte beachten Sie: Die Kasse öffnet bei Rampenlichter erst 30 Minuten vor Beginn.

Alle Veranstaltungen im "Programm für alle" und bei "Sun Days" gibt es zudem DIGITAL zu sehen mit einem [ Livestream-Ticket ].
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Eine Initiative von Tanztendenz München e.V., PATHOS München e.V. und scope – Spielraum für aktuelle Musik im Kreativquartier. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.