Foto: Claire Angelini

04. November 2020 / 20:00
Jean-Pierre Collot
Pastorale, Serenade und Marche

schwere reiter musik

Der aus Frankreich stammende, in München ansässige Pianist Jean-Pierre Collot präsentiert ein außergewöhnliches Programm, das er in der Lockdown-Phase im Frühjahr/Sommer einstudiert hat.

Ich habe mir irgendwann vorgenommen, das «Lächerliche» als entlarvendes Wahrzeichen unserer am Abgrund stehenden Zivilisation ernst – vielleicht bitter ernst – zu nehmen. Der – wie es scheint unaufhaltsame – Weg ins schwarze Loch alles lähmenden Ungeistes: «das kann ja heiter werden». Meine alte Forderung an mich und meine musikschaffende Umgebung, eine «Nicht-Musik» zu schreiben, von wo aus der vertraute Musikbegriff sich neu und immer wieder anders bestimmt, so dass der Konzertsaal statt zur Zuflucht in trügerische Geborgenheit zum Ort von geist-öffnenden Abenteuern wird, ist hier – vielleicht? – auf verräterische Weise «entgleist». Wie konnte das passieren? Der Rest ist – Denken.
(Helmut Lachenmann, aus dem Vorwort zu seiner "Marche fatale", 2017)



Werke: Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 "Pastorale" (Klaviertranskription von Franz Liszt), Helmut Lachenmann: Serynade, Helmut Lachenmann: Marche Fatale


Jean-Pierre Collot (Klavier)


Kartenpreise: 20 € / 12 € erm.
Wegen begrenzter Platzanzahl sowie der Hygienebestimmungen ist eine Reservierung unbedingt notwendig.
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn des Konzerts.
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schwere reiter wird gefördert durch
das Kulturreferat der LH München