Foto: Gabriella Neeb

02. Juli 2021 / 20:00
Anna Konjetzky
Über die Wut

schwere reiter tanz

In ihrem neuen Solo "Über die Wut" erforscht Anna Konjetzky im Rahmen der NOMADISCHEN AKADEMIE die Wut als individuelles Gefühl und als einen von gesellschaftlichen Strukturen produzierten Zustand. Ein ganzes Arsenal persönlicher, politischer und Pop-Kultur Gesten der Wut wird von Tänzerin Sahra Huby seziert und durchdekliniert, lässt ihren Körper grotesk, bedrohlich, aggressiv, aber auch komisch und komödiantisch erscheinen. In "Über die Wut" denkt ein Körper auf der Bühne nach und untersucht via Bewegung, via Bild, via Musik, via Text die Potentialität von Wut, und ganz im speziellen der weiblichen Wut. Wut als Werkzeug zur Veränderung, als ein Aufzeigen von Ungerechtigkeiten, als Motor eines grundlegenden und radikalen Wandels.

Siehe den TRAILER [ Über die Wut ]



Choreografie + Bühne: Anna Konjetzky / Tanz: Sahra Huby / Musik: Brendan Dougherthy / Kostüm: Michiel Keuper, Martin Sieweke / Video: Susanne Steinmassl / Licht + Bühne: Barbara Westernach / LED-Konstruktionen: Timm Burkhardt / PR: Simone Lutz / Künstlerische Produktionsleitung: Rat&Tat Kulturbüro


Eine Produktion von Anna Konjetzky & Co. in Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen und dem Festival DANCE München sowie dem LOT Theater Braunschweig / Gefördert durch das Kulturreferat der LH München und den Fonds Darstellende Künste / Mit freundlicher Unterstützung der fabrik Potsdam und schwere reiter tanz

Die UA der Video-Stream-Version von "Über die Wut" fand am 15. Mai im Rahmen von DANCE 2021 an den Münchner Kammerspielen statt und wurde im Anschluß am LOT Theater Braunschweig gezeigt. Die UA der Live-Version findet nun im Rahmen der NOMADISCHEN AKADEMIE im schwere reiter tanz statt.


NOMADISCHE AKADEMIE
Ein Projekt im Rahmen von TANZPAKT Stadt-Land-Bund

Von 2019–2022 arbeitet die Choreografin Anna Konjetzky an ihrem Rechercheprojekt NOMADISCHE AKADEMIE, das sich mit den Fragen von alternativen Räumen, Körpern und Formen beschäftigt, mit Sichtbarkeiten und Grenze(n). Im Fokus steht dabei die politische Dimension des Körpers und die Notwendigkeit von Veränderung und Rebellion. Die NOMADISCHE AKADEMIE findet jedes Jahr eine Woche in einem anderen Land (Polen, Griechenland, Palästina) und jährlich als 10-tägige Plattform in München statt. Von 25. Juni–2. Juli findet der 2. Teil der 2. Münchner Plattform der NOMADISCHEN AKADEMIE statt, die unter der Headline "Alliances, connection and care" steht und wie gewohnt als Wechselspiel von theoretischer und praktischer, von interner und geteilter Forschung stattfindet. Neben den internen Recherchen mit der festen Münchner Künstler_innengruppe, steht die Arbeit mit Verbänden und Initiativen im Fokus, wie z. B. mit der Gruppe JUNO – eine Stimme für geflüchtete Frauen. Öffentlich stattfinden wird neben der Performance "Überdie Wut" auch eine Lecture von Common Wallet am 27. Juni. Das Kollektiv berichtet hier über seine Erfahrungen mit Möglichkeiten radikalen Teilens und radikalen Vertrauens.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie vom Kulturreferat der LH München / Ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst / In Kooperation mit HochX Theater und Live Art München e.V.

Das gesamte Programm der NOMADISCHEN AKADEMIE und alle Informationen in Kürze unter [ www.nomadic-ak.com ]


Wegen begrenzter Platzanzahl sowie der geltenden Hygienebestimmungen ist eine Reservierung unbedingt notwendig.
Normalpreis 1: 17 € / erm. 10 €

Eine Initiative von Tanztendenz München e.V., PATHOS München e.V. und scope – Spielraum für aktuelle Musik.
Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.