Zafraan Ensemble: Jubiläumskonzert für Iris ter Schiphorst

DI 20.10. | 20:00 | musik
Jubiläumskonzert für Iris ter Schiphorst
Ticketpreise anzeigen
Wer erhält Ermäßigungen? Schüler*innen, Student*innen, Senior*innen ab 67, Erwerbslose und in Ausnahmefällen auch Gruppen. Für Letzteres wenden Sie sich bitte an die jeweilige Sparte: cbg@scope-muenchen.de (Musik) kommunikation@tanztendenz.de (Tanz) ticket@pathos.theater (Theater)
© Foto: Anton Tal
Iris ter Schiphorst zählt zu den markantesten Stimmen zeitgenössischer Musik. Ihr Werk verbindet politische Wachheit mit poetischer Kraft, sinnlicher Klanglichkeit und formaler Radikalität – stets getragen von einer unmittelbaren Nähe zum Publikum. Ausgehend von einer klassischen Klavierausbildung verließ Iris ter Schiphorst früh den traditionellen Weg, spielte E-Bass in Punk-, New-Wave- und Funkbands und fand über eigene Texte sowie Impulse von u.a. Dieter Schnebel und Luigi Nono zur zeitgenössischen Musik. Anlässlich des 70. Geburtstags von Iris ter Schiphorst realisiert das Zafraan Ensemble 2026 eine Konzertreihe, in deren Konzeption die Komponistin eng eingebunden ist – von der Programmauswahl bis zur Publikation. Präsentiert wird ein repräsentativer Querschnitt ihrer Instrumentalmusik, der ihre vielschichtige künstlerische Vision erlebbar macht.
In Anwesenheit von Iris ter Schiphorst.
Herzliche Einladung zum Getränk und kleinen Snack nach dem Konzert.
Programm:
Hi Bill ! (2005) für solo Bassklarinette
”Aus Liebe…” (2013) für Streichquartett (frei nach der Arie Nr. 49 aus der Matthäus-Passion von J. S. Bach)
Eden Cinema I (1994/1995) für präpariertes Klavier und Sampler (1994/1995)
Ballade für einen Bulldozer (1989) für Violine und Synthesizer/Sampler, in memoriam Robert von Lieben (1878-1913)
Miniaturen für Klarinette und Streichquartett (2010)
© Foto: Astrid Karger
Mitwirkende
Zafraan Ensemble: Emmanuelle Bernard und Artiom Shishkov, Violine | Josa Gerhard, Viola | Martin Smith, Cello | Miguel Pérez Iñesta, Klarinette | Clemens Hund-Göschel, Klavier und Sampler-Keyboard
© Foto: clocatalan