Jochen Strodthoff: Hartgekocht

sa 07.02. | 20:00 | theater
Jochen Strodthoff
Hartgekocht
Eine Gangstergeschichte aus und mit Motiven des Film Noir in Laut – und Gebärdensprache
Ticketpreise anzeigen
Tickets: 30 € / 20 € / 12 € / 5 €
Wer erhält Ermäßigungen? Schüler*innen, Student*innen, Senior*innen ab 67, Erwerbslose und in Ausnahmefällen auch Gruppen. Für Letzteres wenden Sie sich bitte an die jeweilige Sparte: cbg@scope-muenchen.de (Musik) kommunikation@tanztendenz.de (Tanz) ticket@pathos.theater (Theater)
Klimafolgekosten-Ticket: optional 2 € Aufschlag pro Ticket in allen Preiskategorien. HIER gibt es mehr Informationen.
© Foto: Michael Bischoff
Diese Gangstergeschichte handelt von zwei Underdogs, die alle Regeln brechen, um dabei einander zu finden. Das Theaterprojekt spielt mit Filmausschnitten aus dem Genre des „Film Noir“ und verbindet sie mit der rauen Gegenwart.
Der amerikanische Filmstil „Film Noir“ war eine Reaktion auf die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche nach dem Zweiten Weltkrieg, als soziale Strukturen und Geschlechterrollen im Wandel begriffen waren. Während des Krieges übernahmen die zuhause gebliebenen Frauen die Arbeitsplätze der abwesenden Männer, um sich und ihre Familien zu ernähren. Dadurch entstand eine neue weibliche Selbstständigkeit, mit der die zurückgekehrten, traumatisierten Männer nur schwer umgehen konnten. Diese Dekonstruktion der Familie und die neuen Frauenrollen spiegeln sich in den Charakteren des „Film Noir“ wider.
Entwickelt von und mit Bischoff, Brichta, Greinwald, Loewen, Nimar, Rashed, Reiter, Spitz, Strodthoff, Urban, Wende
Mitwirkende
Performance Domo Nimar, Astrid Rashed, Robert Spitz | Text und Regie Jochen Strodthoff | Bühne und Kostüm Angela Loewen | Licht und Schatten Michael Bischoff | Komposition Jürgen Reiter | Video Operator Alexander Urban | Künstlerische Mitarbeit Zita Wende, Nika Greinwald | Controlling Sabine Herrberg
Förder*innen
Eine Produktion von Bischoff, Herrberg, Strodthoff GbR in Koproduktion mit dasvinzenz und PATHOS München e.V.
Kultur- und das Sozialreferat der Landeshauptstadt München, die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München (KUSS-Stipendium), die Walter und Erna Knör Stiftung und die Margarete Wolter Stiftung.