RODEO 2026 | Rykena/Jüngst: Stripping Bolero

SA 10.10. | 18:00 | tanz
Rykena/Jüngst
Stripping Bolero
Tanz, Gebärdensprache und Gebärdensprachpoesie, Audiodeskription und erotisches Storytelling!
Ticketpreise anzeigen
Wer erhält Ermäßigungen?
Schüler*innen, Student*innen, Senior*innen ab 67, Erwerbslose und in Ausnahmefällen auch Gruppen. Für Letzteres wenden Sie sich bitte an die jeweilige Sparte:
cbg@scope-muenchen.de (Musik)
kommunikation@tanztendenz.de (Tanz)
info@pathos.theater (Theater)
Bitte beachten Sie das solidarische Preissystem der Sparte theater.
© Foto: Jonas Fischer
Maurice Ravels weltbekannter Boléro ist eine musikalische Komposition, die sich als permanentes Crescendo aufbaut und in purer Ekstase endet. Ausgehend von diesem Orchester-Klassiker begeben sich Rykena/Jüngst mit Stripping Bolero auf eine humorvolle und sinnliche Suche nach choreografischen Formen des Klimax. Das Stück spielt mit Höhepunkten, bricht sie auf, setzt sie neu zusammen und verwebt dabei Versatzstücke aus bekannten Dramen, der Tanzgeschichte oder dem Striptease. Tanz, Gebärdensprache und Gebärdensprachpoesie, Audiodeskription und erotisches Storytelling lassen auf der Bühne eine Welt zwischen großen Tragödien und zärtlicher Intimität entstehen. Die vielsinnliche und gleichzeitig zugängliche Performance nutzt Verführung und Erotik, um eine Ästhetik des Zugangs und der Einladung zu schaffen. Der Theaterraum verdichtet sich, Spannung wird gehalten, löst sich auf, Höhepunkte verschieben sich, Körper stürzen zu Boden oder erzählen Geschichten rückwärts.
Sprache: In deutscher Sprache, DGS-Poesie mit Übertiteln in Englisch und deutscher Einfacher Sprache
Barrierefreiheit: Rollstuhlgängig, DGS, Audiodeskription, Alternative Sitzgelegenheiten, Tastführung vor Vorstellungsbeginn, Early Boarding, Verstärkte Vibration, Verlassen und Wiedereintreten möglich
Dauer: 70 Minuten
Besondere Hinweise: Nackte Haut, Sensible Themen wie Tod und Sterben, Vibration, Licht-Impulse
Mitwirkende + Förder*innen
Künstlerische Leitung: Carolin Jüngst & Lisa Rykena
Performance und Ko-Kreation: Emil Leske, Raymond Liew Jin Pin, Lisa Rykena
Dramaturgie für Blindes und sehbehindertes Publikum: Manuela Schemm, Pernille Sonne
Dramaturgie für Taubes Publikum: Eyk Kauly, Susanne Tod
Outside Eye: Matthias Quabbe
Sounddesign, Musik, Ko-Kreation Audiodeskription, Stimme: Raphaela Andrade Cordova
Soundrecherche & Mitarbeit Sound: Carl Hoffmann
Bühne: Lea Kissing
Kostüm: Catharina Holtgrave
Licht: Ricarda Schnoor (Hamburg)
Übertitelung & Access-Assistenz: Pauline Michel
Künstlerische Produktionsleitung: Rat & Tat Kulturbüro
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Audience Development: Hark Empen
PR Fotografie: Julian Baumann
Szenenfotografie: Jonas Fischer
Videodokumentation: Martin Prinoth
Access-Assistenz: Alessandra Brugnetti, Gunda Schröder
DGS-Dolmetscher*innen: Elisabeth Brichta, Sarah Nester, Sina Codreanu, Yvonne Trabert, Marie Schaper, Christina Müller, Noa Winand, Nicole Ostrycharczyk, Clara Bosse
Stripping Bolero ist eine Produktion von Rykena/Jüngst und wurde in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und in Kooperation mit dem HochX Theater erarbeitet. Stripping Bolero ist Teil der dreijährigen Konzeptionsförderung Erotics of Access der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Stripping Bolero ist außerdem gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Die Arbeit am Projekt Stripping Bolero wurde durch die freundliche Unterstützung unserer Residenzorte ermöglicht. Wir bedanken uns herzlich für die Kooperation und das Vertrauen bei: Tanzhaus Zürich, K3 Tanzplan Hamburg und Dance Nucleus Singapur.
RODEO FESTIVAL
Seit 2010 ist rodeo Teil der Kunstszene in München. Das biennale Festival gibt Einblicke in die Vielfalt der Münchner Tanz- und Theaterszene, dient dem Austausch und der Vernetzung von lokalen und internationalen Kunstschaffenden, setzt neue künstlerische Impulse und diskutiert aktuelle kulturpolitische Themen. Über die Jahre hat sich rodeo zu einem Anlaufpunkt für lokale, nationale sowie internationale Akteur*innen der freien Szene entwickelt. Das Festival wird seit 2022 vom HochX bzw. dem Theater und Live Art München e.V. veranstaltet. Die künstlerische Leitung haben Ute Gröbel und Antonia Beermann inne. Das Festival wird gefördert von der Landeshauptstadt München und ist Mitglied bei FestivalFriends, einem Zusammenschluss regionaler Festivals der Freien Darstellenden Künste in Deutschland.