In Schwarz und Weiß – zu 4 Händen an 2 Klavieren

MI 22.04. | 20:00 | musik
In Schwarz und Weiß
zu 4 Händen an 2 Klavieren
2 Abende, 2 Klavierduos: notierte Neue Musik trifft zeitgenössische improvisierte Musik.
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Wer erhält Ermäßigungen? Schüler*innen, Student*innen, Senior*innen ab 67, Erwerbslose und in Ausnahmefällen auch Gruppen. Für Letzteres wenden Sie sich bitte an die jeweilige Sparte: cbg@scope-muenchen.de (Musik) kommunikation@tanztendenz.de (Tanz) ticket@pathos.theater (Theater)
Jean-Pierre Collot © Foto: Susie Knoll
Dieses außergewöhnliche Konzertformat stellt an zwei Abenden Klavierduos aus der notierten Neuen Musik, Klavierduos aus der zeitgenössisch improvisierten Musik gegenüber, Jedes Klavierduo spielt einen Konzertteil von 60-70 Minuten Dauer.
Zwei Persönlichkeiten am gleichen Instrument gehen in einen direkten musikalischen Austausch. Hieraus entwickelt sich eine besonders starke Dynamik, die immer wieder aufs Neue zu einmaligen und oft unvorhersehbaren Interpretationen führt.
Das Klavierduo der Neuen Musik widmet sich eingehend der Interpretstion notierten Materials. Hier spielen die Betonung, die Agogik, die Verständigung über die Herangehnsweise bestimmter Stellen, das Tempo usw. eine besondere Rolle.
Das Klavierduo aus der zeitgenössisch improvisierten Musik genießt höhere Freiheitsgrade, die allerdings auch mit größeren Risiken einhergehen. Die Verständigung findet ad hoc statt, die Entwicklung ist nicht vorhersehbar, die Entscheidungen werden aus dem Augenblick heraus getroffen.
Programm
20:00
MANTRA – Karlheinz Stockhausen
Karlheinz Stockhausens „Mantra“ für zwei Klaviere, Ringmodulatoren, Krotalen, Woodblocks (1970)
Mantra, 1970 von Karlheinz Stockhausen für zwei Klaviere, antike Zimbeln und Ringmodulatoren komponiert, hat seit langem Kultstatus erlangt. Mit diesem Werk, basierend auf einer einzigen Formel – dem Mantra – kehrt Stockhausen zur traditionellen Notation zurück, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang der Prozesskomposition, der elektronischen Musik (Hymnen) und der intuitiven Musik (Aus den sieben Tagen…) gewidmet hat. Fasziniert von Anton Webern und Sri Aurobindo, schafft Stockhausen „mit der einheitlichen Konstruktion von Mantra eine musikalische Miniatur der einheitlichen Makro-Struktur des Kosmos.“
Sophie Raynaud und Jean-Pierre Collot (Klavier), Andreas Fischer (Klangprojektion, Klangregie)
21:20
Underwater Consciousness
Underwater Consciousness verwischt die Grenzen zwischen freier Improvisation und spontaner Komposition und fängt die Erkundung von texturaler Tiefe, rhythmischer Komplexität und geschichteten Strukturen in einem zarten, zugleich fesselnden Klavierdialog ein. Die Musik entspringt einem gemeinsamen rhythmischen Empfinden und zieht die Hörer:innen in immersive Klanglandschaftenvoller Dringlichkeit und Introspektion.
Kirke Karja und Felix Hauptmann (Klavier)
Sophie Raymond © Foto: Tatyana Vlasova
Kirke Karja und Felix Hauptmann © Foto: Niclas Weber
Förder*innen